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Sonntag, 27. November 2011

Ein paar Bilder...

vom Martinsmarkt, die nicht sehr gut gelungen sind.







Diesmal konnte Helga von allerlei.Herz  nicht dabei sein. Ich habe mich aber sehr gefreut Tüftelchen kennen gelernt zu haben.


Ich wünsche allen noch eine besinnliche Adventzeit!



Mittwoch, 14. September 2011

Heilkräuter

Gegen jedes Zipperlein ist ein Kraut gewachsen. Letztes Jahr auf einem Markt fragte mich eine Kundin: "Warum
gibt es denn hier keine Kräuter oder Heilpflanzen?" Und ob ich nicht welche machen könnte.
Nun ist das erste Heilkräuterlein fertig: Das Schöllkraut. Diese Pflanze wächst gerade zuhauf in unserem Garten und wir können sie auch gerade gut gebrauchen, weil sie ein gutes Warzenmittel ist, da unser Jüngster ein bisschen an Warzen leidet.

Schöllkraut wird aufgrund seines unauffälligen Aussehens oft für "Unkraut" gehalten, das zu nichts nutze ist. Der gelbliche Pflanzensaft tritt nach Abbrechen des Stengel aus. Trägt man diesen Saft auf Warzen auf, so verschwinden diese nach einigen Tagen.

Schon von alters her ist es eine beliebte starke Heilpflanze für Leber und Galle. In der Naturheilkunde verwendet man es auch bei Gelbsucht, bei Leberleiden, bei Verstopfung und selbst bei Gallensteinen.

Heutzutage wird Schöllkrauttee als Einzeldroge fast nicht mehr verwendet, man verwendet es oft zusammen mit anderen Kräutern. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirkung des Schöllkrauts bei krampfartigen Beschwerden im Bereich der Gallenblase sowie im Magen- und Darmtrakt.

Das Schöllkraut kann auch als Tinktur oder als Presssaft verwendet werden. Von dem Presssaft sollte man jedoch nur geringe Mengen verwenden. Der gelbe Saft der Pflanze ist stark hautreizend.

Dienstag, 16. August 2011

Kornblume

Lange hat sie auf ihreVollendung gewartet,
jetzt bin ich mit der Blüte zufrieden. 
 

Kornblumen flecht ich dir zum Kranz

Kornblumen flecht’ ich dir zum Kranz
Ins blonde Lockenhaar.
Wie leuchtet doch der blaue Glanz
Auf goldnem Grund so klar!
Der blaue Kranz ist meine Lust;
Er sagt mir stets aufs neu,
Wohl keine sei in tiefster Brust
Wie du, mein Kind, so treu.
Auch mahnt sein Himmelblau zugleich
Mich heimlich süßer Art,
Daß mir ein ganzes Himmelreich
In deiner Liebe ward.

(Emanuel Geibel)

Dienstag, 3. Mai 2011

Neues Maiglöckchen



Maiglöckchen

Läuten kaum die Maienglocken,
leise durch den lauen Wind,
hebt ein Knabe froh erschrocken,
aus dem Grase sich geschwind.
Schüttelt in den Blütenflocken,
seine feinen blonden Locken,
schelmisch sinnend wie ein Kind.

Und nun wehen Lerchenlieder
und es schlägt die Nachtigall,
von den Bergen rauschend wieder
kommt der kühle Wasserfall.
Rings im Walde bunt Gefieder,
Frühling ist es wieder
und ein Jauchzen überall.

Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

Montag, 11. April 2011

Frühling


Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"
Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"

Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
"Der Frühling, der Frühling!" - da wußt' ich genug!
Heinrich Seidel (1842-1906)




Samstag, 2. April 2011

Eine neue...

Forsythie, auch Goldflieder oder Goldglöckchen genant.


Da gerade überall das herrliche Gelb der Forsythiensträucher leuchtet ist gestern Forsythia, das Blumenmädchen 
entstanden.
(Da sie der Qualitätskontrolle meiner Jungs standhalten konnte wird sie heute hier vorgestellt.)



Sonntag, 20. Februar 2011

Frau Tau


König Winter möchte das Feld nicht räumen, darum habe ich nun Mütterchen Tau losgeschickt um den Schnee
wegzufegen, damit die Frühlingsfee so langsam Einzug halten kann.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Valentinchen

oder Liebesbotin

Eigentlich bekommen meine Blumenmädchen keine Namen, aber eigentlich wollte ich nie Blumenkinder nähen und ich wollte nie Socken stricken und eigentlich wollte ich nie einen PC.
Die Blumenkinder von Sybille Adolphi haben mir schon immer gefallen, aber meine Buben bevorzugten lieber Autos, so habe ich mich lange nicht an die Blumenkinder gewagt. In unserer Bastelgruppe haben wir dann doch einmal gewagt eines zu basteln mit mäßigem Erfolg: Es lag 1 Jahr lang unvollständig in der Bastelkiste und harrte da ob ihrer Vollendung. Beim Durchstöbern und Aufräumen der Kiste stellte sich mir die Frage: Wegschmeißen oder fertigstellen? Ich habe mich für zweiteres entschieden und ab da war ich infiziert.  Seit nunmehr 4 Jahren entstehen immer wieder neue Blumenkinder nach eigenen Schnitten, die ich anhand von Blumenzeichnungen oder Originalblüten nach eigenem Empfinden anfertige.

Die Schönheit der Dinge liegt immer im Auge des Betrachters.


Mittwoch, 29. Dezember 2010

König Winter

Angeregt durch den vielen Schnee und das Gedicht 
"Der Winter kommt" von Nora Scholly
ist dieser Winter König entstanden.
 

  
Rau und kalt weht es von Norden,
graue Wolken hängen schwer,
dürres Laub fällt von den Bäumen,
wirbelt matt am Boden her.

Eines Morgens in der Frühe 
steigt der Nebel in die Höh`
und von allen Bergen nieder
strahlt es weiß - der erste Schnee!
Hoch auf fernem Felsenthrone
seht ihr ihn, den alten Mann?
König Winter ist gekommen,
tritt jetzt seine Herrschaft an.

Schneesturm schickt er in die Täler,
Bach und Fluss haucht er zu Eis,
und von seiner Macht bezwungen 
liegt die Erde still und weiß.


Ich wünsche allen einen schönen Jahreswechsel und alles Gute im neuen Jahr.



Montag, 27. Dezember 2010

Christrose


Von allen Blumen, die da blühn, 
der Tulpe stolz, der Lilie fein,
Vergissmeinnicht und Immergrün,
bist du mein liebstes Blümelein.
O Ros` aus einer Wurzel zart,
du Blümelein der Schmerzen,
von allen Blumen du allein 
solst blühn in meinem Herzen.

(Unbekant)



Samstag, 30. Oktober 2010

Mistel


 
Die Mistel


Die Mistel, eher klein, doch schön,
Liebt frische Luft und Sonnenschein.
Man findet sie in Wipfelhöh'n.
Dort nistet sich die Dame ein.

Sie schlägt die Wurzeln in den Baum,
Und saugt sich an den Säften satt.
Im Sommer sieht man sie zwar kaum,
Weil auch der Wirtsbaum Blätter hat.

Im Winter aber protzt sie stolz,
Oft glaubt man an ein Krähennest.
Sie leuchtet aus dem fremden Holz
Und schmückt sich für das Weihnachtsfest.



Sonntag, 17. Oktober 2010

Sonntag, 26. September 2010

Sanddorn

(auch Audorn, Dünendorn, Haffdorn, Korallenbeere, Rotschlehe, Sandbeere oder Seedorn genannt)
Der Reichtum der reifen Beeren an Vitamin C, aber auch an Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin E, F, P und dem Provitamin A machen Sanddornsaft, -mus und -marmelade nicht nur zu erfrischenden Genüssen, sondern auch zu Mitteln, die Erkältungen vorbeugen, ihre Dauer verkürzen und bei fieberhaften Erkrankungen stärken und lindern.

Samstag, 21. August 2010

Sonnenblume


Die Sonnenblume
möchte dich begrüßen
dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet.
Nur steht zur Zeit
sie noch zurückgewiesen;
doch du erscheinst
und sie ist gleich vollendet
Johann Wolfgang von Goethe

Ihren Namen verdankt sie der griechischen Mythologie:
Ein junges Mädchen namens Clytia hatte sich in den Sonnengott Helios verliebt, der ihre
Liebe leider nicht erwiderte. Ihre Leidenschaft war so groß, dass sie
die ganze zeit damit verbrachte, ihn anzuschauen; letztendlich verwandelte
sie sich in Helianthemum, die Blume, die sich zur Sonne dreht.

Freitag, 23. Juli 2010

Efeu

Efeu und ein zärtlich Gemüt


Efeu und ein zärtlich Gemüt,
heftet sich an und grünt und blüht,
kann es weder Stamm noch Mauer
finden, es muß verdorren, es muß verschwinden.

Johann Wolfgang von Goethe

Dienstag, 13. Juli 2010

Ringelblume



Das spielende Kind, das neckend hier
Sein Schneckenhäuschen geschleudert hat,
die glühende Braut, die lächelnd dir
von der Ringelblume gab Blatt um Blatt:
der Sänger, der mit trunkenem Aug',
das Metrum geplätschert in deiner Flut,
sie alle dahin wie Rauch!

 
Anette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

Mittwoch, 16. Juni 2010

Roter Mohn



Mohnblumen

Mit roten Feldmohnblumen
Hatt' ich dein Haar geschmückt,
Die roten Blumenblätter
Die sind nun alle zerdrückt.

Du bist zu mir gekommen
Beim Abendsonnenschein,
Und als die Nacht hereinbrach,
Da ließest du mich allein.

Ich höre die Stille rauschen
Und sehe die Dunkelheit sprühn,
Vor meinen träumenden Augen
Purpurne Mohnblumen blüh
n.


Hermann Löns (1866-1914)


Sonntag, 2. Mai 2010

Erdbeerzeit

Posted by Picasa
Rätsel:

schneeweiß erblüht`s,
schön rot erglüht`s,
schmeckt wunderfein,
was mag`s wohl sein?

reebdEre.

Dienstag, 30. März 2010

Maiglöckchen



Viele Namen trägt diese hübsche Frühlingsblume, man nennt sie auch:





Augenkraut, Faltrianblume, Frauenträne, Maiblume, Maililie, Lily of the Valley, Marienglöckchen, Marienträne, Nieskraut, Talblume und Zauke.





Legenden

Eine Legende erzählt, wie die Maiglöckchen aus den Tränen entstanden, die Maria unter dem Kreuz vergossen hat.






Nach einer Legende aus Frankreich entstanden die Maiglöckchen aus dem Blut eines Heiligen namens Saint Leonard, das er beim Kampf gegen einen schrecklichen Drachen verlor, bevor der Drache besiegt wurde.

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