Samstag, 11. Februar 2012
Montag, 6. Februar 2012
Samstag, 4. Februar 2012
Und immer wieder ..
Homöopathietaschen
Vor einigen Jahren habe ich einen Kurs zur Einführung in die Homöopathie besucht, da gab es dann auch die Notfallapotheke in kleinen Röhrchen, dazu ein Tütchen zum Aufbewahren. Bei zwanzig Mittelchen war das Kramen und Suchen in der Tüte immer wieder aufregend. Die Lederetuis, die es für die Notfallapotheke gab, waren mir aber viel zu teuer. Und so entstand nach einiger Zeit eine selbstgenähte Homöopathietasche. Das blieb nicht ohne Folgen, denn meine Heilpraktikerin wollte welche für ihre Kurse haben ... Und so nähe ich immer wieder neue Homöopathietaschen.
Dienstag, 31. Januar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
Kinder
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft niemals rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit seiner Macht, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Die Geschichte von zwei Freunden
Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."
Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."
Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"
Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann."
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Zum Nachdenken!!!!
Sonntag, 18. Dezember 2011
Vier Kerzen
Eine Kerze für den Frieden,
den wir brauchen,
weil der Streitnicht ruht.
Für den Tag voll Traurigkeiten
eine Kerze für den Mut.
Eine Kerze für die Hoffnung
gegen angst und Herzensnot,
wenn Verzagtsein unseren Glauben
heimlich zu erschüttern droht.
Eine Kerze, die noch bliebe
als die wichtigste der Welt:
eine Kerze für die Liebe,
voller Demut aufgestellt,
dass ihr Leuchten den Verirrten
für den Rückweg ja nicht fehlt,
weil am Ende nur die Liebe
für die Menschen wirklich zählt.
(Elli Michler)
Dienstag, 6. Dezember 2011
Träume
Es sind meine Nächte
durchflochten von Träumen,
die süß sind wie junger Wein.
Ich Träume, es fallen die Blüten von Bäumen
und hüllen und decken mich ein.
Und all diese Blüten,
sie werden zu Küssen,
die heiß sind wie roter Wein
und traurig wie Falter, die wissen : sie müssen
verlöschen im sterbenden Schein.
Es sind meine Nächte
duchflochten von Träumen,
die schwer sind wie müder Sand.
Ich Träume, es fallen von Sterbenden Bäumen
die Blätter in meine Hand.
Und all diese Blätter,
sie werden zu Händen,
die zärteln wie rollender Sand
und müd sind wie Falter, die wissen: sie enden
noch eh`sie ein Sonnenstrahl fand.
Es sind meine Nächte
durchflochten von Träumen,
die blau sind wie Sehnsuchtsweh.
Ich Träume, es fallen von allen Bäumen
Flocken von klingendem Schnee.
Und all diese Flocken
sie werden zu Träumen.
ich weinte sie heiß und wirr-
begreif meine Träume, Geliebter, sie sehnen
sich alle nur nach dir.
(Selms Meerbaum-Eisinger)
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Advent
Ich mag es, wenn im Winter Schnee vom Himmel fält
und überzieht mit weißer Stille alle Welt,
wenn alles schläft und träumt in kalter Nacht,
nur von den Sternen hell bewacht.
Ich mag es, wenn der Frost Eisblumen an die Fenster malt
und wenn im Kerzenlicht ein Menschenauge strahlt,
verstohlen fast, und doch ein lieber Glanz
in trauter Heimlichkeit. Und draußen: Flockentanz.
Ich mag es, wenn über Nacht der See gefriert
und wenn der Schnee die weite Landschaft ziert,
wenn Lichter leuchten in der Dunkelheit
und morgens jemand ruft: Es hat geschneit!
(Stella Maria Graf)
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